Vorschaubild Karte Unterrichtsentwurf Reformation und Konfessionalisierung in Magdeburg Reformation und Konfessionalisierung.

Magdeburg im 16. Jahrhundert

Ein Unterrichtsentwurf für die Arbeit mit einer selbstgestalteten Kartenserie im Geschichtsunterricht

Klasse/Jahrgang: 8/9
Schulform: Gymnasium/Gesamtschule
Eingereicht durch: Sophia Maria Helmecke
Betreuer: Prof. Dr. Johannes Süßmann

 Abstract


Die Unterrichtseinheit ist nach den Vorgaben des Kultusministeriums Sachsen-Anhalt in das fachspezifische Themenfeld „Reformation und Konfessionalisierung“ für die Schuljahrgänge 7 und 8 eingeordnet.1 Es handelt sich dabei um eine weiterführende Unterrichtsstunde in das
Unterthema „Konfessionalisierung und 'Glaubenskriege'“ und behandelt den Themenaspekt „Polarisierung der Gesellschaft und Augsburger Religionsfrieden“ mit Konzentration auf den regionalen Bezug und Magdeburg als „Unserer Herrgotts Kanzlei“.2

Aus dem bisherigen Geschichtsunterricht sollten den Schülerinnen und Schülern sowohl der Reformator Martin Luther als auch sein Wirken als Mönch bekannt sein, sodass von grundlegenden Kenntnissen hinsichtlich der Entwicklung der Reformation in Deutschland und Europa ausgegangen werden kann. Zugleich sollten die Schülerinnen und Schüler die Auswirkungen der städtischen Reformation in einzelnen Städten und Gemeinden und die Reaktionen der Bevölkerung ansatzweise bekannt sein. Dementsprechend sind die Schülerinnen und Schüler in das Thema der Reformation und Konfessionalisierung soweit eingearbeitet, dass sie bereits den Kerngedanken der Reformation verstanden und die Reaktionen der weltlichen und geistigen Macht weitgehend erfasst haben. Da die Analysen von Karten und die Herausarbeitung der Kernaussagen bereits in den Jahrgängen 6 und 7 erfolgt sind, baut diese Unterrichtsstunde auf diesem Wissen auf.3

Diese Stunde ist jedoch nicht für die Übung mit Karten und den Ausbau von Kartenkompetenz bei den Schülerinnen und Schülern gedacht, sondern für die gezielte Anwendung dieser Fähigkeiten auf ein komplexes Thema, weshalb dafür gesorgt werden sollte, dass bereits in den vorangegangenen Stunden Kartenkompetenz überprüft und eingeübt wurde. Die Schülerinnen und Schüler sollten demzufolge bereits vertraut sein mit einzelnen Kartenbausteinen, und sie sollten sie lesen können. Zugleich sollten die Schülerinnen und Schüler in der Lage sein, die zeitgenössischen Quellen sowohl interpretieren als auch kritisch hinterfragen zu können, um sie angemessen auf den jeweiligen historischen Kontext anwenden zu können.

Anmerkungen:

1. Vgl. Kultusministerium Sachsen-Anhalt: Rahmenrichtlinien Gymnasium (angepasste Fassung gemäß Achtem
Gesetz zur Änderung des Schulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt vom 27.2.2003). Geschichte. Schuljahrgänge
5-12. www.bildunglsa.de/pool/RRL_Lehrplaene/geschgyma.pdf. [04.09.2013. 13:45], S. 28.

2. Vgl. Kultusministerium Sachsen-Anhalt, S. 63.

3. Vgl. Kultusministerium Sachsen-Anhalt, S. 15 f.

 

Den Volltext des Unterrichtsentwurfs können Sie sich nach einer Anmeldung hier herunterladen.



Zitation:

Helmecke, Sophia Maria, Reformation und Konfessionalisierung. Magdeburg im 16. Jahrhundert.
Ein Unterrichtsentwurf für die Arbeit mit einer selbstgestalteten Kartenserie im Geschichtsunterricht, in: PaderQuellen – Paderborner Forum Geschichtsunterricht (Stand 10.06.2015), online unter: <https://www.paderquellen.de/index.php?id=332 .